Wasserball erobert Bremer Grundschulen

Ohne „Weser“ geht im Bremer Jugendwasserball gar nichts

 

 

Über 120 Bremer Schüler der dritten und vierten Grundschulklassen kämpften am vergangenen Mittwoch um den Titel Bremer Grundschulmeister im Mini-Wasserball. Zum dritten Mal in Folge hatte die Senatorin für Bildung und Wissenschaft  sowie der Landesschwimmverband Bremen geladen, diesmal ins Huchtinger Hallenbad.

„2 Tore, ein Ball und los geht es“, verrät Landeswasserballwart und Weseraner Bernd Gehrken das Erfolgsrezept. Viele  Schüler spielten zum ersten Mal Miniwasserball. „Wir übersehen dabei vieles“, gesteht Nils Ulbrich ebenfalls vom SV „Weser“ Bremen. Der B-Jugendspieler hat von seiner Schule frei bekommen, um hier ehrenamtlich zu pfeifen.

Zwei Spielfelder hatte der Landesschwimmverband  durch den SV „Weser“ Bremen vorbereiten lassen, damit zwölf Mannschaften aus neun Schulen in einem Turnier innerhalb der Schulzeit spielen konnten.

„Dabei sein ist alles!“ Lehrerin Ingrid Steinbicker von der Grundschule Augsburgerstrasse in Findorff sieht es sportlich.

Die Dritt- und Viertklässler müssen Seepferdchen vorweisen, um teilnehmen zu können. Das Wasser ist 90 cm tief. Wenn fünf Feldspieler pro Mannschaft um den grünen Ball kämpfen, angefeuert von Mitschülern und Mitschülerinnen, und nebenan dies ebenfalls geschieht, brauchen die Schiedsrichter ihre ganze Puste, um sich Gehör zu verschaffen. „Uns zeigt es, dass die Kinder mit ganzem Herzen dabei sind“, freut sich Melanie Müller, die zweite Schiedsrichterin vom SV „Weser“ Bremen und Übungsleiterin im Nachwuchsschimmen.

Aus dem ganzen Stadtgebiet sind sie angereist: Hastedt, Grolland, Findorff, Walle, Habenhausen, Osterholz, Vahr, Lesum und Vegesack. 

„Dass wir mit dem Charterbus des Landesschwimmverbandes vor unserer Schule abgeholt wurden, hat unsere Entscheidung erleichtert“, gesteht Manuela Herrmann, Lehrerin an der Schule am Mönchshof in Lesum.

Alle Spieler und Spielerinnen stellen sich am Beckenrand im Wasser auf, der Ball fällt aufs Wasser in die Spielfeldmitte. Einige laufen, andere schwimmen schon. Wer zuerst den Ball hat, will den Ball schnell ins Tor werfen. Alle haben Wasserballkappen auf, die Ohren schützen. Wasser ins Gesicht spritzen, am Anzug oder an der Hose ziehen oder Ball absichtlich untertauchen sind nicht erlaubt. Die Spieldauer beträgt 10min mit zwei Halbzeiten.

Am Ende sind alle Schüler ziemlich geschafft und kaputt. Jede Mannschaft hat fünf Spiele hinter sich gebracht mit anstrengendem durchs Wasser Laufen, schnellem Umschalten von Angriff auf Verteidigung, mit Werfen und vor allem Anfeuern.

Ohne die Wasserballer/ Wasserballerinnen des SV „Weser“ Bremen hätte diese Veranstaltung nicht stattgefunden.

Protokoll übernahmen die Weseraner (Freya Neuchel und Bernd Gehrken). Die Schiedsrichter stellte ebenso der SV „Weser“ mit Melanie  Müller und Nils Ulbrich.

Zwei neue Gesichter konnten wir im „Weser“ Kinderwasserballtraining durch das Turnier schon begrüßen. Jeden Freitag im Westbad von 18:45 – 20Uhr.


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